Aktuelles

Hautkrebsvorsorge:
Wir nehmen nicht am "Spar"-Hautcheck der gesetzlichen Krankenkassen teil. Weitere Informationen finden Sie hier.
Dazu eine aktuelle Meldung der DAK: Mehr Todesfälle wegen Hautkrebs

Die Zahl der Todesfälle infolge von Hautkrebserkrankungen ist in Baden-Württemberg innerhalb von sechs Jahren um mehr als 35 Prozent gestiegen. Im Jahr 2006 starben nach Angaben der Krankenkasse DAK 408 Menschen an einem bösartigen Melanom oder einer anderen bösartigen Neubildung der Haut, sechs Jahre zuvor waren es nur 299. Die DAK berief sich mit ihren Angaben am Montag auf Zahlen des Statistischen Landesamtes. Dazu meine Meinung.

Hautcheck beim Dermatologen spürt Melanome am besten auf
Amerikanische Daten unterstreichen einmal mehr die Bedeutung des Hautkrebs-Screenings: Melanome werden nicht nur häufiger, sondern auch früher bei einer Routine-Inspektion des Dermatologen entdeckt als aufgrund eines Verdachts des Patienten.
Eine retrospektive Analyse der Daten von 126 Patienten mit einem malignen Melanom - davon 51 invasiv und 75 in situ - ergab: 56,3 Prozent der Melanome war bei einem Ganzkörper-Screening auf Initiative des niedergelassenen Dermatologen gefunden worden. Besonders wichtig: Eine größere Anzahl der so diagnostizierten Melanome befand sich in einem früheren und daher besser behandelbaren Stadium. Die Dermatologen entdeckten fünfmal so häufig wie die Patienten Melanome von weniger als 1 mm Dicke.

Ein Hautkrebs-Screening könne demzufolge die Behandlungschancen verbessern und die Mortalität reduzieren helfen, schlussfolgern die Forscher. (Quelle: Kantor J et al: Routine dermatologist-performed full-body skin examination and early melanoma detection. Arch Dermatol. 2009; 145 (8): 873-6)

Neu:
Wir haben jetzt einen weiteren Laser, der für die Entfernung von Tätowierungen, sowie der Behandlung von Pigmentierten Hautveränderungen geeignet ist.

Heuschnupfen:
Sollten Sie zur Zeit an Heuschnupfen leiden und möchten Sie, dass ich Sie diesbezüglich betreue, empfehle ich Ihnen vorerst folgendes Vorgehen:

Sie können bei Beschwerden, möglichst regelmäßig, ein Antihistaminikum einnehmen. Dazu empfehle ich Loratadin oder Cetirizin-Tabletten (letztere können gelegentlich zu geringer Müdigkeit führen). Von beiden Präparaten können Sie abends eine Tablette einnehmen. Zur Lokaltherapie (Auge und Nase) können lokal wirksame Heuschnupfenmittel eingenommen werden, wie beispielsweise Livocab oder Cromoglicinsäure-Kombipackung (enthalten Augentropfen und Nasenspray). Alle Heuschnupfenpräparate müssen Sie selber kaufen, eine Rezeptur zu Lasten der Krankenkasse ist nicht möglich.

Wenn die Beschwerden nachlassen und Sie keine Tabletten mehr einnehmen müssen, können wir entsprechende Allergieteste durchführen. Beachten Sie dazu, dass vor einem Allergietest die Heuschnupfentabletten mindestens vier Tage abgesetzt werden müssen, da sie sonst das Testergebnis beeinflussen. Sie können zu den Testungen ohne Voranmeldung in meiner Praxis erscheinen, wir können dann am gleichen Tag auch den Allergietest durchführen. Je nach Ausgang des Testes werden wir dann auch eine Testung im Bereich der Nasenschleimhaut (nasale Provokation) und gegebenenfalls auch eine Blutuntersuchung durchführen, um abzuklären, welche Bedeutung der Heuschnupfen für Sie hat, und welche Therapiemaßnahmen eingeleitet werden müssen. Sollte für Sie eine Hyposensibilisierung in Frage kommen, können wir mit dieser Methode Patienten, die auf Baumpollen reagieren, ab Mai/Juni behandeln, und die Patienten, die auf Gräser- und Roggenpollen reagieren, ab Oktober/November.

Sollten Sie weitere Informationen zum Heuschnupfen und Allergietests suchen, finden Sie diese hier, Informationen über die Hyposensibilisierung sind ebenfalls auf meiner Homepage zu finden (Merkblatt zur Hyposensibilisierung), ebenso die dazu gehörigen Leitlinien (Leitlinien zur Hyposensibilisierung). Weitere Tipps zur Selbsthilfe beim Heuschnupfen finden Sie in meinem "Merkblatt Heuschnupfen".